Fragen und Antworten

Wir planen in Wirdum einen neuen Windpark (Windpark Grashaus). Dieser soll aus zwei modernen Enercon-Anlagen vom Typ E-160 EP5 mit einer Leistung von je 6 MW und einer voraussichtlichen Gesamthöhe von 200 Metern bestehen.

Im Dezember 2025 hat ENOVA die Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) erhalten. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Weitere Informationen folgen zeitnah.

Die Einnahmen aus dem Betrieb von Windenergieanlagen unterliegen der Gewerbesteuer, wovon auch die Gemeinde Wirdum finanziell profitieren kann. Zusätzlich wird die Gemeinde Wirdum gemäß §6 EEG im Rahmen des Niedersächsischen Gesetzes über die Beteiligung von Kommunen und Bevölkerung am wirtschaftlichen Überschuss von Windenergie- und Photovoltaikanlagen (NWindPVBetG) eine gesetzliche Beteiligung in Höhe von 0,2 Cent pro eingespeister kWh erhalten. Wirdum und das Brookmerland positionieren sich somit als zukunftsorientierte Gemeinde, die aktiv zur Energiewende beitragen.

Windkraft hat in Deutschland Aufwind. So lag der Anteil der Windenergie an der deutschen Stromerzeugung 2024 laut Statistischem Bundesamt bei etwa 31,5%. Bis 2030 will die Bundesregierung erreichen, dass 80 Prozent des in Deutschland erzeugten Stromes aus erneuerbaren Quellen kommt. Die Leistung von Windenergieanlagen soll bis dahin auf 145 GW steigen – und sich damit mehr als verdoppeln.

Auch das Land Niedersachsen möchte seinen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. So soll nach aktuellem Windenergieerlass der landesweit bilanzierte Energiebedarf bis spätestens 2040 vollständig durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden. Die Windenergie bildet ein wichtiges Kernstück der Energiewende im Stromsektor.